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Zafer Caglayan

Korruptionsvorwürfe: Türkische Ex-Minister müssen nicht vor Verfassungsgericht

Vier frühere türkische Minister müssen sich nach der Entscheidung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses nicht wegen Korruptionsvorwürfen vor dem Verfassungsgericht verantworten. Der Ausschuss habe ein Verfahren vor dem höchsten Gericht mit neun gegen fünf Stimmen abgelehnt.

Ehemaliger Innenminister Şahin: Die Türkei wird von einem kleinen Machtzirkel regiert

Nach seinem Rücktritt am Mittwoch rechnet der ehemalige türkische Innenminister und AKP-Abgeordnete İdris Naim Şahin mit der türkischen Regierung ab. Diese werde von einer kleinen oligarchischen Elite geführt. Weite Teile der Parteienlandschaft seien ausgeschlossen, ebenso wie das türkische Volk.

Korruptionsskandal in der Türkei: Drei Minister werfen das Handtuch

Nicht nur innerhalb der türkischen Polizei, auch im Kabinett gibt es nun erste personelle Konsequenzen. Gut eine Woche nach Beginn der Verhaftungswelle, haben sowohl der türkische Innenminister als auch der Wirtschaftsminister ihren Rücktritt erklärt. Wenig später folgte ihnen Umweltminister Erdoğan Bayraktar nach. Vor acht Tage waren ihre Söhne wegen Korruptionsvorwürfen festgenommen worden. Am Nachmittag trat zudem der AKP-Abgeordnete und ehemalige Innenminister İdris Naim Şahin ab.

Korruptionsskandal in der Türkei: Jetzt brechen die Minister ihr Schweigen

Fast eine Woche nach Beginn der Verhaftungs- und Absetzungswelle in der Türkei haben sich nun endlich der türkische Innenminister Muammer Güler und Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan zu Wort gemeldet. Beide bestreiten die gegen sie und ihre Söhne erhobenen Bestechungsvorwürfe. Güler ist offenbar dennoch zum Rücktritt bereit.

Kehrtwende: Holt Turkish Airlines gefeuerte Mitarbeiter zurück?

Der Chef der türkischen Luftfahrt-Gewerkschaft hat angekündigt, eine Vereinbarung mit Turkish Airlines (THY) über die Zukunft von mehr als 300 entlassene Mitarbeiter getroffen zu haben. Diese soll die Rückkehr der 2012 gekündigten Angestellten vorsehen. Die Fluggesellschaft hatte das bisher ausgeschlossen.

Korruptionsskandal in der Türkei: Polizei findet haufenweise Geld

Bei den festgenommenen Angehörigen türkischer Minister hat die Polizei große Geldmengen konfisziert. Die Spur führt ins Regierungskabinett. Premier Recep Tayyip Erdoğan wittert eine Verschwörung „krimineller Banden“. Diese würden auch hinter den Protesten im Gezi-Park stecken. Es gibt kaum einen Akteur der türkischen Politik, dem von politischen Gegnern oder auswärtigen Experten keine Rolle in diesem düsteren Puzzle zugeschrieben wird.

Rücktritt von Ministern gefordert: Prominente türkische Journalistin wird gefeuert

Die bekannte türkische Journalist Nazlı Ilicak bezahlte für ihre öffentliche Kritik an einigen türkischen Ministern einen hohen Preis. Die Sabah-Redakteurin äußerte sich zu Staatsrepräsentanten, deren Söhne in den derzeitigen Korruptionsskandal verwickelt sein sollen. Dafür musste sie nun gehen.

Razzien in Istanbul: Türkische Polizei verhaftet Söhne von Ministern

Die türkische Polizei hat 22 Personen aus Wirtschaft und Staatsdienst festgenommen. Darunter sollen sich auch der Sohn des türkischen Innenministers, der Sohn des Wirtschaftsministers und der Chef der Halkbank befinden. Ihnen wird Geldwäsche, Goldschmuggel und Bestechung vorgeworfen. Beobachter vermuten einen Zusammenhang mit dem Kampf von Premier Recep Tayyip Erdoğan gegen die Gülen-Bewegung. Die Verhaftung schockiert Öffentlichkeit wie Wirtschaft.

Mehr als 2700 neue Jobs: Hyundai startet i10 Produktion in der Türkei

Der südkoreanische Autobauer Hyundai hat die Erweiterung seiner türkischen Anlagen abgeschlossen. Das Joint-Venture mit der türkischen Kibar Holding, Hyundai Assan Otomotiv Sanayi (HAOS), verfügt nun über eine Kapazität von 200.000 Fahrzeugen im Jahr. Investiert wurden 634 Millionen US-Dollar. An diesem Freitag startete die Produktion der neuen i10-Generation.

Auto- und Energieimporte: Türkisches Außenhandelsdefizit steigt weiter

Neueste Zahlen zeigen, dass die türkischen Importe im Juli explodiert sind. Die Nachfrage nach Öl und Gas sowie Autos hat stark zugelegt. Dafür stieg der türkische Export in die EU um 22,5 Prozent, trotz anhaltender Krise.

Proteste in der Türkei: Türkischer Geheimdienst untersucht Verbindungen zum Ausland

Vier Wochen nach Beginn der Proteste in der Türkei hat sich nun offenbar auch der türkische Geheimdienst eingeschaltet. Untersucht werden sollen vermeintliche Verbindungen zum Ausland. Vor allem der türkische Premier brachte immer wieder seine Komplott-Theorien vor, mit denen er seine Anhänger zu mobilisieren suchte.

Freihandelsabkommen zwischen USA und Türkei: Joe Biden kündigt Einigung an

US-Vizepräsident Joe Biden sagt: Das Treffen zwischen Obama und Erdoğan sei sehr gut verlaufen. Geplant ist die Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen. Die türkische Wirtschaft wird auch weiterhin wachsen. Doch auch den USA bietet das Land enorme Möglichkeiten.

Türkischer Minister: Handel mit den USA ist viel zu gering

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und der Türkei stehen in keinem Verhältnis zur türkisch-amerikanischen strategischen Partnerschaft. Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan erhofft sich vom aktuellen USA-Besuch Premier Erdoğans einen Ausbau der Handelsbeziehungen. Doch bisher gab es kein Entgegenkommen seitens der Amerikaner.

Türkei schöpft Hoffnung: Rückgang bei Leistungsbilanz-Defizit

Das Leistungsbilanz-Defizit der Türkei stellt weiterhin ein Problem dar. Doch im Vergleich zum Vorjahresquartal ist es im ersten Quartal zurückgegangen. Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan sieht in der Erhöhung der Industrieproduktion die Lösung zur Bekämpfung des Defizits. Allerdings gab es im aktuellen Jahr - zwischen Februar und März - einen Rückgang bei der Produktion.

EU-USA Freihandel: Die Türkei kann Teilnahme nicht erzwingen

Der EU-Verantwortliche für Freihandelsabkommen mit den USA, Garcia Bercero, sagt: Die EU könne die USA nicht dazu zwingen die Türkei in das EU-USA Freihandelsabkommen einzubinden. Die beste Lösung ist, Ankara schließt sein eigenes Freihandelsamkommen mit Washington.

Ford-Partner Koç: Ein türkisches Auto wäre der „kommerzielle Tod“

Die Koç Holding - Kooperationspartner von Ford in der Nutzfahrzeugfertigung - meint: Eine eigene türkische Automarke kann und darf die Türkei nicht ins Leben rufen. Denn dies würde den ökonomischen Tod für die Türkei bedeuten. Doch Wirtschaftsminister Çağlayan ist anderer Ansicht.

EU-USA Freihandels-Abkommen: Türkei fürchtet Isolation

Der türkische Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan sagt: Das anstehende Freihandels-Abkommen zwischen der EU und den USA bedroht das Exportpotenzial der Türkei. Eine weitere Verschlechterung der Handelsbilanz sei in Aussicht. Deshalb müsse die Türkei am Abkommen teilhaben.

Volkswagen: Türkei und Polen buhlen um deutschen Autobauer

VW plant im Laufe des Jahres, weltweit zehn weitere Werke zu bauen. Vom milliardenschweren Investitions-Portfolio des Autobauers möchte neben Polen auch die Türkei profitieren. Schon vergangenes Jahr hatte der türkische Industrieminister Nihat Ergün VW darauf hingewiesen, dass der Konzern die strukturellen und geographischen Vorteile der Türkei nicht zu nutzen wisse.

Drei Milliarden Dollar: Universal Studios investieren im großen Stil in Istanbul

Am Bosporus könnte schon bald ein Hauch von Hollywood wehen. Angeblich planen die die Amerikaner kräftig in Istanbul zu investieren. Von gut drei Milliarden US-Dollar ist derzeit die Rede. Entstehen sollen Filmstudios und Themenparks wie man sie aus Kalifornien kennt. Noch ist allerdings nichts in trockenen Tüchern.

Energiewirtschaft: Türkei und Deutschland planen Kooperation

Beim zweiten Deutsch-Türkischen CEO-Forum in Ankara kamen zahlreiche Vertreter der deutschen und türkischen Wirtschaft zusammen. Deutsche Unternehmer und Politiker zeigten sich besonders interessiert an Direkinvestitionen in die türkische Energiewirtschaft. Allerdings liegen noch keine fassbaren Verträge vor.