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Zeitungen

Zeitungen zu Volker Beck: „Auch der Zug am Joint durchlöchert das Hirn“

Die deutschen Tageszeitungen urteilen eher milde über den Fall des mit Drogen erwischten Volker Beck. Sie sehen grundsätzliche Probleme - für die Grünen, für die Politik und für die Gesellschaft.

Der kurdische Erdoğan: HDP-Chef attackiert fünf Zeitungen

Der türkisch-kurdische HDP-Chef Selahattin Demirtaş hat am Samstag gleich fünf Zeitungen attackiert. Er äußerte seinen Unmut über die Überschriften und Inhalte der Zeitungen. Diese würden insbesondere nicht ausgewogen genug, über seine Partei berichten.

Türkei: Bürger fürchten neue Säuberungen durch Erdoğan

Der Twitter-Nutzer fuatavni hat gemeldet, dass im Zuge einer Razzia 400 Personen festgenommen werden sollen. Die Meldung hat dazu geführt, dass hunderte von Menschen auf die Straßen gegangen und gegen die Regierung protestiert haben. In der Vergangenheit hat fuatavni immer wieder geheime Regierungsabsprachen im Voraus veröffentlicht. Doch bisher konnte nicht geklärt werden, welche Person oder Organisation hinter dem Konto steckt.

Eigenes Radio und Zeitungen: Syrische Flüchtlinge richten sich in der Türkei ein

Fast drei Jahre nach Ausbruch des Bürgerkriegs in ihrer Heimat, haben syrische Flüchtlinge in der Türkei damit begonnen, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Eigene Radiostationen und Tageszeitungen helfen, ein Stück Normalität in ihre Ausnahmesituation zu bringen. Auch die Verbindung zu Syrien soll so erhalten bleiben. Dabei risikieren die Macher nicht selten Leib und Leben.

Erdoğan entzweit durch Sprache: Türkische Künstler schalten Zeitungsanzeigen

Türkische Künstler und Journalisten sorgen sich um das politische Klima in ihrer Heimat. Premier Erdoğan betreibe eine Polarisierung der Gesellschaft und Regierungskritiker werden zu „Zielscheiben“. Die Menschen fürchten um ihr Leben.

Financial Times Deutschland: Am Ende zahlt immer die Belegschaft

Deutschland verliert eine Wirtschaftszeitung: Gruner + Jahr macht die FTD dicht. Mindestens 320 Wirtschaftsjournalisten verlieren ihren Job. Worüber sie bisher nur geschrieben haben, erfahren sie nun am eigenen Leib: Wenn angestellte Manager Fehler machen, zahlen am Ende immer die einfachen Mitarbeiter die Zeche.

Warum die deutschen Medien die Anti-Islambewegung hofieren

Falls die Diskussionen auf den Kulturseiten der deutschsprachigen Zeitungen im Frühjahr 2010 repräsentativ für die Meinung der Deutschen gewesen sind, müssen wir davon ausgehen, dass etwa die Hälfte der deutschen Bevölkerung den Islam und die meisten Muslime als Bedrohung verstehen und Schleier und Moschee im öffentlichen Raum als Zeichen von Frauenunterdrückung und politischem Hegemonialanspruch empfinden. Dieses Bild entspricht cum grano salis auch den Ergebnissen der Demoskopie. In Frage steht nicht der Befund, sondern seine Bewertung. Zeugt die negative Einstellung gegenüber dem Islam von Wachsamkeit oder von Vorurteilen? Beruht sie auf Fakten oder auf Phobien?