Alle Artikel zu:

Zensur

UN wollen weltweite Zensur des Internets durchsetzen

Die Vereinten Nationen und führende Technologiekonzerne arbeiten an einem vollumfänglichen Zensur-System für das Internet. Ziel sei es, sogenannte gefährliche Ideologien und terroristische Propaganda zu unterbinden. Was genau darunter zu verstehen ist, bleibt jedoch unklar.

Kreml-Chef Wladimir Putin. (Foto: Flickr/Global Panorama)

Russland lässt tausende Internetseiten zensieren

Die russische Staatsanwaltschaft hat auf rund 8.000 Internet-Seiten „extremistisches Material“ entfernen lassen. Darunter waren auch zahlreiche russischsprachige Seiten, die Bürger für den IS anwerben wollten.

Nach «Zaman» auch Nachrichtenagentur Cihan unter Zwangsverwaltung

Während die EU in der Flüchtlingskrise mit der Türkei berät, wird dort ein weiteres Oppositionsmedium unter Kontrolle des Staates gestellt: die Nachrichtenagentur Cihan. Sie ist eng verbunden mit der Zeitung «Zaman» - die inzwischen auf Regierungslinie gezwungen wurde.

Türkische Behörden stoppen Ausstrahlung von kritischem TV-Sender

Die türkischen Behörden haben die Ausstrahlung des regierungskritischen Fernsehsenders IMC TV gestoppt. Eine offizielle Begründung für das Vorgehen gibt es bislang nicht. Der Stopp unterbrach die Ausstrahlung eines Interviews mit dem Chefredakteur und dem Hauptstadt-Büroleiter der regierungskritischen Zeitung «Cumhuriyet» zum Thema Pressefreiheit.

Erdoğan beschuldigt Twitter der Terror-Propaganda

Twitter wird von der Türkei beschuldigt, Terror-Propaganda nicht von seiner Seite zu nehmen. Statt mit einer Blockade zu reagieren, greift man diesmal jedoch zu einer anderen Form der Bestrafung. Erstmals wurde eine Geldbuße in Höhe von 51.000 US-Dollar verhängt.

Zensur vor G20 Gipfel: Türkei sperrt kritische Medien aus

3000 Journalisten werden zum G20-Gipfel in Antalya erwartet. Einige regierungskritische türkische Medien sind dagegen bislang nicht akkreditiert worden. Sie sprechen von «Zensur».

Die türkische Opposition zeigte sich von den Vorgängen entsetzt. (Screenshot YouTube)

Erdoğans harte Hand: Türkische Redakteure wegen kritischer Titelseite verhaftet

Die türkische Polizei ist kurz nach der Wahl erneut gegen kritische Journalisten vorgegangen. Stein des Anstoßes war ein provokantes Cover, das den türkischen Präsidenten mit einem vermeintlich drohenden Bürgerkrieg im Land in Verbindung bringt. Die aktuelle Ausgabe wurde inzwischen beschlagnahmt und der Titel auf der Internetseite wurde zensiert.

Oberstes Berufungsgericht: Fazıl Say Tweets fallen unter freie Meinungsäußerung

Das Oberste Berufungsgericht der Türkei hat eine 10-monatige Haftstrafe gegen den weltbekannten türkischen Pianisten und Komponisten Fazıl Say aufgehoben. Nach Ansicht der Richter würden die Twitter-Posts, die einst für seine Verurteilung sorgten, unter das Gebot der freien Meinungsäußerung fallen. Das juristische Tauziehen um die Äußerungen des Musikers ziehen sich bereits seit 2012. Das Vorgehen gegen Say gilt als einer der größten Zensur-Skandale der vergangenen Jahre.

Erster Krebsfall nach Fukushima bestätigt: AKW-Angestellter an Leukämie erkrankt

Gut viereinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat die japanische Regierung nun das erste Krebsopfer in Zusammenhang mit dem Unglück bestätigt. Ein Mitarbeiter ist in der Folge an Leukämie erkrankt. Weitere Fälle werden noch geprüft.

Lütfi Elvan im Gespräch mit dem türkischen Sender TGRT Haber. (Screenshot YouTube)

Kampf gegen den Terror: Droht Twitter eine erneute Blockade in der Türkei?

Im Zuge der Anschläge in Ankara könnte Twitter nun eine neue Blockade in der Türkei drohen. Entsprechend äußerte sich der AKP-Abgeordnete Lütfi Elvan, ehemaliger Minister für Verkehr, Schifffahrtswesen und Kommunikation. Alles hängt offenbar davon ab, ob die Kommunikations-Plattform beim Kampf gegen den Terror kooperiert.

Türkische Hacker behaupten, sie hätten die Internetseite des österreichischen Außenministeriums geknackt. (Foto: Flickr/ Computer Keyboard by Marcie Casas CC BY 2.0)

Freihandelsabkommen TPP: Neuer Vorstoß zur Zensur des Internets

Die USA haben ein Freihandelsabkommen mit elf Pazifikstaaten geschlossen. Kritiker warnen, das geheime Abkommen könne weitreichende Folgen für die Freiheit des Internets haben. So enthalte es auch restriktive Bestimmungen zu Urheberrechten, die bereits im umstrittenen ACTA-Abkommen enthalten waren.

Die vier jungen Spanier müssen jeweils 300 Euro Strafe zahlen, weil sie öffentlich Pizza gegessen und Cola getrunken haben. (Foto: Facebook)

Spanien bestraft Jugendliche wegen öffentlichen Cola-Trinkens

In Spanien mussten Jugendliche 300 Euro Strafe zahlen, weil sie auf einem öffentlichen Platz Cola tranken. Polizei-Beamte werteten dies als „illegale Versammlung.“ Die neuen Sicherheitsgesetze der Rajoy-Regierung bringen immer groteskere Beispiel von Behörden-Willkür hervor. Merkel hatte Spaniens Reformkurs jüngst als „Vorbild für Deutschland“ gelobt.

Wer im Verdacht steht, mit dem Terrorismus in Kontakt zu stehen oder zu symapthisieren, wird blockiert. (Foto: Flickr/ You are not safe anymore by Constantin Litvak CC BY 2.0)

Seit Ende Juli: Türkei blockiert mehr als 100 Webseiten

Wegen angeblicher Verbindungen zur Terrororganisation PKK oder der Unterstützung von Terrorismus wurden in der Türkei jüngst offenbar mehr als 100 Internetseiten blockiert. Die meisten der Webseiten sollen auf Anfragen der türkischen Sicherheitsbehörden gesperrt worden sein. Die Sperrungswelle begann Ende Juli, als sich gleichzeitig die Spannungen zwischen Armee und PKK verschärft hatten.

Die spanische Polizei kann Bürger seit Juli mit empfindlichen Geldstrafen belangen, wenn sie sich in ihren Augen „respektlos“ verhalten – sei es auf Facebook oder beim Protest auf der Straße wie hier in Madrid. (Foto: Flickr/ Protest at the Asamblea de Madrid by Alex Luhrman CC BY 2.0)

Spanien: Polizei greift bei kritischen Internet-Postings ein

Ein Spanier bezeichnet Polizisten auf Facebook als „Drückeberger“. Sechs Stunden später stehen Beamte vor seiner Tür und kassieren ein Bußgeld. Seit Juli gelten in Spanien strenge Zensur-Gesetze, die jeglichen Bürgerprotest im Keim ersticken sollen.

Die politische Führung in China will das Internet komplett überwachen, kontrollieren und verbindliche Anleitungen zur Nutzung vorgeben. (Foto: Flickr/Internet cafe by Kai Hendry CC BY 2.0)

Zensur verschärft: China schickt Polizisten in Internet-Firmen

Die Regierung in Peking will künftig Polizei-Wachen in den Büros von Internetfirmen einrichten. Diese sollen die Online-Aktivitäten der Firmenmitarbeiter und deren Nutzer vor Ort überwachen. Betroffen neben den Firmen wie Alibaba oder Tencent auch 650 Millionen Internet-Nutzer.

Internetfreiheit auf Türkisch: Twitter ist in Habacht-Stellung

Nach den Erfahrungen der vergangenen Monate soll der Microblogging-Dienst Twitter den Druck der türkischen Regierung auf das Medium nicht nur kennen, sondern auch „aufmerksam verfolgen“. Medien- und Pressefreiheit stehen in der Türkei derzeit unter keinem guten Stern. Beugen wolle man sich den Wünschen der Regierung aber nicht.

Merkel verhängt Zensur über die ARD-Tagesschau

Bundeskanzlerin Merkel hat über einen Bericht der ARD offenbar ganz klassisch die Zensur verhängt. Die Antworten der Kanzlerin bei einem Gespräch mit Schülern in Berlin durften nicht gefilmt werden. Kritiker fühlen sich an die „Aktuelle Kamera“ der DDR erinnert. Besonders ärgerlich: Die Deutschen müssen für die Willkür der die Sender kontrollierenden Politiker acht Milliarden Euro jährlich aus einer Zwangsgebühr entrichten.

Fazil Say: Türkisches Kulturministerium verbietet Opern-Stück

Das türkische Kulturministerium hat nach Angaben des türkischen Pianisten Fazil Say die Aufführung eines Opernbühnen-Stücks verboten. Das Stück soll „zu freizügig“ sein. Es geht um Carmina Burana - eines der berühmtesten Opernstücke des 19. und 20. Jahrhunderts.

Türkischer Star-Pianist Fazıl Say feiert weltweit Triumphe

Der türkische Star-Pianist Fazil Say hat als Komponist und Pianist in New York und Berlin triumphale Konzert-Auftritte hingelegt. Say zählt zu den absoluten Ausnahme-Künstlern, wird jedoch von der Erdogan-Regierung wegen kritischer Aussagen verfolgt. Mit seiner Musik überlistet er die Zensoren, denn diese könne keine Noten lesen.

Stolze Türken: Reichtum ist keine Schande

Für gut die Hälfte der türkischen Bevölkerung gehören wirtschaftliche Fragen zu den drängendsten Problemen in ihrem Leben. Wie eine aktuelle Umfrage ergab, sorgen sich die Bürger vor allem um ihren Arbeitsplatz und ihre finanziellen Mittel. Überraschend: Das Thema Terrormiliz Islamischer Staat (IS) spielt eine eher untergeordnete Rolle.