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Zentralbank

Die türkische Lira fiel gegenüber dem Dollar umgehend um 1,2 Prozent. (Foto: dpa)

Türkische Zentralbank hebt Leitzins zur Stützung der Lira

Die türkische Zentralbank ist erneut zur Stützung der Landeswährung Lira eingeschritten - wieder ohne Erfolg.

Blick über Athen (Foto: DTN)

Griechenland: Hausdurchsuchung im Privathaus von Zentralbank-Chef

Die Polizei hat das Haus des griechischen Zentralbankchefs sowie die Büros seiner Frau durchsucht. Hintergrund sind Anschuldigungen, wonach die Firma der Frau staatliche Gelder veruntreut habe. Vor wenigen Wochen erst waren Räumlichkeiten der Zentralbank von Slowenien durchsucht worden.

Türkische Zentralbank senkt Leitzins zum sechsten Mal in Folge

Die türkische Zentralbank hat ihren Leitzins den sechsten Monat gesenkt. Der Satz für Übernachtkredite werde von 8,75 auf 8,50 Prozent zurückgenommen, teilte die Notenbank am Dienstag mit.

Türkische Zentralbank will Banken unbegrenzt mit Liquidität stützen

Die türkische Zentralbank hat angekündigt, die Banken des Landes notfalls unbegrenzt mit Geld zu versorgen. Hinter der Entscheidung steht die Befürchtung, dass der Putschversuch einen Bankrun auslösen und das Vertrauen ausländischer Investoren untergraben könnte. Beobachter sind skeptisch, ob die Beruhigungsmaßnahme fruchten wird.

Brexit-Schock könnte weltweiten Handelskrieg auslösen

Der weltweite Fall der Zinsen ist der wichtigste makroökonomische Effekt des Brexit. Verbunden mit einem veritablen Abwertungswettlauf trifft die Entwicklung Europa und Japan hart. Großbritannien lässt sich auf einen hochriskanten Poker ein. Der Profiteur eines neuen Handelskrieges könnte China sein.

Türkei: Neuer Zentralbank-Chef senkt Zinsen

Die türkische Zentralbank hat den Zins für Übernachtkredite gesenkt. Der Schritt stellt eine der ersten Aktionen des neuen Zentralbankchefs dar. Präsident Erdogan drängt seit längerem auf eine expansivere Geldpolitik mit niedrigeren Zinsen.

Hacker stehlen eine Milliarde Dollar vom Konto einer Zentralbank

Kriminelle haben etwa eine Milliarde Dollar vom Konto der Zentralbank von Bangladesch bei der amerikanischen Zentralbank Fed abgehoben. Während ein Großteil des Geldes zurückgeholt werden konnte, ist der Verbleib von über 80 Millionen Dollar weiterhin unklar. Die Spuren verlieren sich auf den Philippinen.

Gegen den Dollar: Analysten zweifeln an Chinas „offiziellen Goldreserven“

Zum ersten Mal seit 2009 gab China über die Höhe seiner Goldreserven Auskunft. Wegen überraschend niedriger Bestände zweifeln Analysten an der Echtheit der Daten. Sie vermuten, dass China die Zahlen drastisch untertrieben hat, um seinen Ausstieg aus dem US-Dollar in Ruhe fortzusetzen zu können. Die USA reagieren nervös.

Economist zum Aufstieg des Yuan: Kommt das chinesische Jahrhundert?

China baut die eigene Währung als ernstzunehmende Alternative zum Dollar auf. Das weltweite Yuan-Handelsnetzwerk entsteht unter Ausschluss der USA. Nun müsse China Institutionen nach US-Vorbild schaffen, um das Vertrauen der Investoren zu stärken, so der Economist. Mit dem Aufbau eines eigenes Zahlungssystems und einer asiatischen Entwicklungsbank sind die ersten Schritte getan.

Griechische Zentralbank warnt vor dem Zerfall der EU

Die griechische Zentralbank hat in einem ungewöhnlich dramatischen Appell vor einer griechischen Staatspleite gewarnt: Diese würde den „Austritt Griechenlands aus dem Euro und höchstwahrscheinlich auch den Austritt Griechenlands aus der EU“ zur Folge haben. Sollte der Grexit wirklich eintreten, wäre dies der Anfang des Zerfalls der EU in ihrer gegenwärtigen Form.

Zypern bietet Sparern bessere Zinsen als Deutschland

Sparer bekommen in Deutschland von den Banken kaum noch etwas für ihr Geld. Die Zinsen liegen bei einem normalen Konto bei durchschnittlich 0,24 Prozent sind. Wer eine längere Laufzeit vereinbart erhält kaum mehr. In Zypern dagegen sind die Zinsen trotz Bailout-Programm deutlich höher.

Lebensversicherungen wegen Niedrig-Zinsen in der Krise

Wenn die Zinsen auf dem historisch niedrigen Niveau bleiben, gerät jeder dritte Lebensversicherung massiv in Bedrängnis, heißt es in einem Bericht der Bundesbank. Auch die Stresstests der BaFin verweisen auf die Schieflage der Versicherungen. Ein Ende der Lebensversicherung ist Otmar Issing zufolge aber nicht in Sicht.

Wirtschaftsminister: Schwacher Euro ist schuld am türkischen Exporteinbruch

Der türkische Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci ist der Ansicht, dass der schwache Euro den türkischen Ausfuhren schade. Dieser sei für den deutlichen Rückgang in den ersten beiden Monaten des Jahres 2015 verantwortlich. Die Interventionen der Notenbank, um die heimische Währung zu stützen, hält er jedoch für unnötig.

Erdoğans Eingriffe treiben Türkei in eine Währungs-Krise

Die türkische Regierung spielt ein gefährliches, politisches Spiel, das das Land in eine ausgewachsene Währungskrise und eine Rating-Abstufung stürzen kann. Hintergrund ist ein Streit zwischen der Regierung und der Zentralbank um die Senkung des Leitzinses im Vorfeld der türkischen Parlamentswahlen im Juni.

Türkei: Hohe Nahrungsmittel-Preise treiben Inflation nach oben

Steigende Nahrungsmittel-Preise in der Türkei treiben die Inflationsrate nach oben. Der türkische Notenbank-Chef erwartet, dass sich dieser Trend bis Ende Mai fortsetzt. Deshalb setzt er auf eine maßvolle Billiggeld-Strategie.

Kommunalwahlen in der Türkei: US-Investmentbank rechnet mit Erdoğan-Sieg

Die amerikanische Investmentbank Merrill Lynch rechnet bei den anstehenden Kommunalwahlen mit einem Erfolg der Erdoğan-Regierung. Doch politische Risiken im Land bestehen weiter fort. Zudem sind vorgezogene Parlamentswahlen nicht ausgeschlossen.

Ein letztes Aufbäumen: Türkische Wirtschaft übertrifft im Januar alle Erwartungen

Türkische Hersteller haben mit ihren soliden Ergebnissen im Januar die Erwartungen der Analysten übertroffen. Doch die Freude darüber könnte nur kurz währen. Die straffere Geldpolitik und die politischen Unsicherheiten im Vorfeld der Kommunalwahlen machen der türkischen Wirtschaft schwer zu schaffen. Die Prognosen für die kommenden Monate sind entsprechend gedämpft.

Stellvertretender Premier: Ausländer können das Geschehen in der Türkei nicht verstehen

Während des G-20-Treffens im australischen Sydney hat der stellvertretende türkische Premier Ali Babacan zugesichert, mehr Transparenz in die wirtschaftlichen Ereignisse in der Türkei zu bringen und bei Ausländern für Aufklärung zu sorgen. Doch nicht nur die Türkei habe Arbeit vor sich. Insgesamt sollten sich die Industrienationen darum bemühen, ihre Abhängigkeit von der Geldpolitik der Notenbanken zu reduzieren.

Federal Reserve löst Kapitalflucht in der Türkei aus

Durch eine Politik des billigen Geldes befeuerte die türkische Zentralbank einen Immobilienboom. Dies ließ den Wohlstand der türkischen Bevölkerung deutlich wachsen. Doch die Ankündigung der US-Notenbank, ihre ultra-lockere Geldpolitik zu beenden, hat nun eine massive Kapitalflucht ausgelöst.

Türkei-Krise: Analysten sind uneinig über Lösungs-Methoden

Einige Wirtschaftswissenschaftler sehen die Türkei als ein kriselndes Schwellenland unter vielen. Andere stufen ihre Situation als besonders gefährlich ein. Ähnliche Krisensymptome zeichnen die Schwellenländer, aber in deren Ausprägung unterscheidet sich die Türkei deutlich.