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Zentralrat der Muslime

3. Oktober: Tag der offenen Moschee in Deutschland

Am Tag der offenen Moschee soll nicht-muslimischen Besuchern in bundesweit rund 1000 Gotteshäusern der Islam näher gebracht werden. Zu Führungen, Ausstellungen, Diskussionen und Folklore werden wie in den vergangenen Jahren insgesamt rund 100.000 Besucher erwartet.

Zentralrat der Muslime: Flüchtlingskrise ist die Quittung für eine falsche EU-Politik

Der Zentralrat der Muslime macht für die derzeitige Flüchtlingskrise auch eine geopolitische Kurzsichtigkeit Europas verantwortlich. Die Politik der EU im Zuge des Arabischen Frühlings in Nordafrika und Nahost sei fehlerhaft und zögerlich gewesen. Es hätte eines Marshall-Plans bedurft. Stattdessen gab es Ignoranz.

Ramadan endet für 1,6 Milliarden Muslime – Fest des Fastenbrechens

Einen Monat tagsüber keine Nahrung, kein Wasser und keine Zigaretten. Das ist für Muslime weltweit nun vorbei. Nach dem Ramadan folgt das große Fest - aber es wird vielerorts von Gewalt überschattet.

Zentralrat der Muslime: Anschläge könnten auch organisiert sein

Bei den drei jüngsten islamistischen Terroranschlägen schließt der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) eine Absprache nicht aus. Nach Ansicht des ZMD-Vorsitzenden Aiman Mazyek würde hier gezielt eingeschüchtert und Insignien des Islam und der Ramadan diskreditiert. Vor allem die Medien dürften den Terroristen «nicht auf den Leim gehen».

Verteidigungsministerium: Bundeswehr sucht ersten Imam für muslimische Soldaten

Muslimische Soldaten in der Bundeswehr können wohl schon bald auf einen eigenen Imam zurückgreifen. Wie das Verteidigungsministerium gegenüber den Medien bestätigte, suche die Bundeswehr gerade in der Tat einen Militärseelsorger muslimischen Glaubens. Forderungen nach einem solchen Schritt gibt es bereits seit Jahren.

Mazyek will kein Allein-Vertreter sein: Deutsche Islamverbände müssen aktiver werden

Aiman Mazyek hat sich in der Öffentlichkeit zunehmend als das Gesicht der deutschen Muslime etabliert. Bei anderen islamischen Dachverbänden kommt das nicht immer gut an. Jetzt reagiert Mazyek auf die Kritik.

Deutsche Muslime fordern eigene Seelsorger in der Bundeswehr

Der Zentralrat der Muslime spricht sich für eine Öffnung der Bundeswehr für islamische Geistliche aus. Der Chef des Zentralrats begründet dies mit geschätzten 1600 muslimischen Soldaten in der Bundeswehr. Der Rat zeigt sich außerdem zuversichtlich hinsichtlich eines Neustarts der Islamkonferenz.

Neuer KRM-Sprecher Mazyek: Deutschlands Ansehen in Gefahr

Der neue KRM-Sprecher Aiman A. Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), zeigt sich besorgt über die jüngsten Schlagzeilen in Deutschland. Anlässlich des Sprecherwechsels beim Koordinationsrat der Muslime äußerte er sich zum neuesten Köln eines türkischen Wohnhauses in Köln sowie zum NSU-Prozess. Der türkischen Kritik folgte nun allerdings ein Konter aus Deutschland.

Syrien: Zentralrat der Muslime unterstützt deutsches Engagement

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, sagt, dass er die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien begrüße. Deutschland sei an diesem Punkt etwas spät aufgewacht. Doch er könne es nicht verstehen, warum hauptsächlich nur syrische Christen aufgenommen werden sollen. Verfolgte haben keine Religion.

NPD-Verbot: Aiman Mazyek findet Röslers Aussagen „schändlich“

Aiman Mazyek übt scharfe Kritik an den Äußerungen des deutschen Wirtschaftsministers Philipp Rösler zum NPD-Verbot. Die Ideologie der NPD sei menschenfeindlich. Ein NPD-Verbot ersetze keine Rassismus-Debatte. Doch die Politik könnte damit ein Zeichen gegen den Rechtsradikalismus setzen.

„Vermisst“-Kampagne verschoben: Türkisch-Islamische Union hofft auf komplette Absage

Der für diesen Freitag vorgesehene Start der umstrittenen „Vermisst“-Plakataktion des Innenministeriums wurde auf Grund einer aktuellen Gefährdungsbewertung des Bundeskriminalamtes (BKA) vorläufig verschoben. Das teilte das Bundesinnenministerium (BMI) mit. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (türkisch Diyanet İşleri Türk İslam Birliği, DİTİB) begrüßt die Entscheidung, hofft allerdings, dass diesem Schritt eine gänzliche Absage folgt.

Projekt gescheitert: Muslimische Verbände beenden Partnerschaft mit dem Innenministerium

Die Entstehung der Plakataktion des Innenministeriums wird immer undurchsichtiger. Während Minister Friedrich und die Alevitische Gemeinde Deutschland die Notwendigkeit der Sicherheitspartnerschaften betonen und an dem Projekt „Vermisst“ festhalten, haben vier der sechs Verbände ihre Zusammenarbeit, die nicht „auf Augenhöhe“ stattgefunden habe, beendet.

Türkischer EU-Minister Egemen Bağış: Beschneidungs-Urteil ist „nicht akzeptabel“

Das aufsehenerregende Beschneidungs-Urteil des Kölner Landgerichts bleibt auch von der türkischen Politik nicht unkommentiert. Nachdem sich hierzulande bereits der Zentralrat der Muslime sowie der Zentralrat der Juden zu Wort meldeten, rügt nun der türkische EU-Minister Egemen Bağış das unter Strafe stellen einer Beschneidung aus religiösen Gründen auf das Schärfste.

Zentralrat der Muslime: Beschneidungs-Urteil verfestigt „Vorurteile und Klischees“

Muslime und Juden sind empört über das Kölner Beschneidungs-Urteil, nach dem eine Zirkumzision an Jungen eine Straftat darstelle. Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, befürchtet eine Gefährdung der Religionsfreiheit und die Verfestigung von weiteren Vorurteilen.

Friedensnobelpreis: ZMD trifft „Mutter der jemenitischen Revolution“

Die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin und nun auch erste Araberin, die den Friedensnobelpreis erhalten hat, Tawakkul Karman, wurde in Deutschland begrüßt. Muslime hießen „Schwester Tawakkul“ willkommen.

Döner-Morde: Holger G. bestreitet Tatkenntnis

Gegen den am Sonntag in der Nähe von Hannover festgenommenen Holger G. ist Haftbefehl erlassen worden. Es gebe den dringenden Verdacht, dass er seit 2007 die terroristische Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) unterstützt hat, erklärte die Generalbundesanwaltschaft.

Zentralrat der Muslime: Wir fühlen uns nicht mehr sicher!

Der Zentralrat der Muslime will von den Behörden eine neue Einschätzung der Bedrohungslage. Nach dem Auffliegen der Neo-Nazis als Mörder von neun Migranten und einer Polizistin erwartet Aiman Mazyek einen besseren Schutz der Muslime gegen rechtsextreme Gewalt.

Rabbiner Homolka: Muslime müssen Werten des Grundgesetzes vertrauen

Der Vorsitzende des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hat Rabbiner Walter Homolka, den diesjährigen Preisträger des Muhammad-Nafi-Tschelebi-Friedenspreises, in seiner Laudatio für dessen Einsatz gegen Islamfeindlichkeit in Deutschland gelobt. Den Islam und das Judentum verbinde viel mehr als es den Anschein habe, betont Mazyek.

Papst Benedikt XVI.: Standing Ovations im Deutschen Bundestag

Im Bundestag herrschte die höchste Sicherheitsstufe, als erstmals in der Geschichte ein Papst vor den Abgeordneten sprach. Der Auftritt von Benedikt XVI. wurde im Vorfeld höchst kontrovers diskutiert. Wie angekündigt, blieben einige Abgeordnete der Veranstaltung fern. Einen Eklat gab es während seines Auftritts nicht. Das Oberhaupt der Katholischen Kirche breitete gut 30 Minuten seine Gedanken zu den "Grundlagen des Rechts" aus.

Aiman Mazyek: Dem Papst ist der Dialog mit Muslimen wichtig

Aiman Mazyek, Chef des Zentralrats der Muslime in Deutschland, spricht über die bevorstehende Begegnung mit Papst Benedikt XVI. in dieser Woche sowie die Erwartung an die Kirche hinsichtlich eines Zeichens der Solidarität in Richtung Gleichbehandlung von Islam und Christentum.