Alle Artikel zu:

Zinsen

Bundesregierung ruft Deutsche zur privaten Renten-Vorsorge auf

Die Bundesregierung fordert die Deutschen auf, private Zusatzrenten abzuschließen, um der Altersarmut zu entkommen. Die Linkspartei spricht von einer Bankrotterklärung. Tatsächlich ist den meisten Deutschen dieser Fluchtweg wegen der niedrigen Zinsen versperrt.

Deutsche kaufen mit Begeisterung auf Kredit

Der Kreditbestand der deutschen Banken hat einen Höchststand erreicht. Der Grund: Wegen der niedrigen Zinsen machen die Konsumenten massiv Gebrauch von Krediten auch für Anschaffungen des täglichen Lebens.

Türkei: Neuer Zentralbank-Chef senkt Zinsen

Die türkische Zentralbank hat den Zins für Übernachtkredite gesenkt. Der Schritt stellt eine der ersten Aktionen des neuen Zentralbankchefs dar. Präsident Erdogan drängt seit längerem auf eine expansivere Geldpolitik mit niedrigeren Zinsen.

Bundesregierung macht sich Sorgen um die Sicherheit der Rente

Die Bundesregierung kämpft um die Sicherung der Renten. Allerdings haben die Parteien keine Lösung bei der Hand. Sie fürchten einen massiven Anstieg der Altersarmut. Die CDU rät daher, das Thema tunlichst aus dem Wahlkampf herauszuhalten.

Schäuble: Deutsche Sparer verlieren das Vertrauen in die EU

Bundesfinanzminister Schäuble kämpft gegen die EZB und will beim G 20 einen Kurswechsel in der globalen Zins-Politik. Doch die Chancen für die deutschen Sparer, in deren Namen Schäuble plötzlich aktiv wird, stehen schlecht: Die globale Finanzindustrie will den Crash in den USA verhindern. Dazu braucht es genau die Geldpolitik, die den deutschen Sparern und Rentnern schadet.

Der deutliche Anstieg des Interbanken-Zinssatzes. (Grafik: zerohedge.com)

Banken-Krise: Große Nervosität in Saudi-Arabien

Der Zinssatz, zu dem sich Banken über Nacht Geld leihen, ist in Saudi-Arabien in der vergangenen Woche sprunghaft angestiegen. Der Anstieg verweist auf hohe Spannungen im Bankensystem des Landes.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.(Foto: Consilium)

Schäuble wird unruhig: EZB schadet Sparern in Deutschland

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat erstmals überraschend deutliche Kritik an der EZB-Politik geäußert. Schäuble räumt ein, dass die Deutschen bei den aktuellen Zinsen Probleme mit ihrer Altersvorsorge bekommen könnte. Tatsächlich ist das System der deutschen Vorsorge und Pensions-Kassen massiv unter Druck.

Griechenland-Krise: Deutschland ist kein Zins-Profiteur

Deutschland würde aufgrund von Zinseinsparungen auch bei einem kompletten griechischen Zahlungsausfall von der Krise profitieren. Das zumindest behauptet das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle in einer Studie. Ursache der Zinssenkung für die deutschen Bundesanleihen war jedoch die EZB-Politik, die die Euro-Wirtschaft mit niedrigen Zinsen ankurbeln wollte. Griechenland spielte hier nur eine untergeordnete Rolle.

Deutsche Sparer scheuen das Risiko – und verlieren

Die deutschen Privathaushalte haben nicht von der Party des billigen Geldes profitiert: Weil sie um riskante Anlagen einen weiten Bogen machen, haben sie Vermögen verloren. Auch die Immobilien haben nicht die erhofften Wunder-Steigerungen gebracht.

EU will Banken mehr Risiko bei öffentliche Projekten erlauben

Die EU-Komission will die Regeln für die Verbriefung von Wertpapieren lockern. Der Grund: Die Banken vergeben wegen geringen Eigenkapitals kaum große Kredite. Doch die EU will durch Infrastruktur-Projekte die Arbeitslosigkeit senken - und braucht nun plötzlich wieder die Banken, die sie jahrelang verteufelt hat.

Sie hat ihre eigene Agenda: Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Rettungs-Wahnsinn: Bundestag beschließt gigantische Geld-Vernichtung

Der Deutsche Bundestag beschließt heute einen Verlust von 41 Milliarden Euro, der für die europäischen Steuerzahler unausweichlich ist. Ein glatter Schuldenschnitt für Griechenland wäre wesentlich billiger. Er wird jedoch verweigert, weil Angela Merkel will, dass die Wahrheit erst nach ihrer Amtszeit ans Licht kommt.

Die durchschnittlichen Zinsen für deutsche Bundesanleihen unterschiedlicher Laufzeit sind seit der Griechenland-Krise deutlich gesunken. (Grafik: IWH Halle)

Schwarze Null: Deutschland saniert Haushalt dank Griechenland-Krise

Deutschland hat von der griechischen Tragödie der vergangenen Jahre „finanziell stark profitiert“. Zu diesem Schluss kommt das Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Etwa 100 Milliarden Euro konnten eingespart werden.

Energie: Russland fährt einen riskanten Kurs, aber mit Kalkül

Nach der Aufhebung der Sanktionen kehrt der Iran als wichtiger Player auf den Erdöl-Markt zurück. Das Kalkül der Amerikaner: Russland soll im Energie-Markt geschwächt werden. Russland wird kurzfristig tatsächlich große Probleme bekommen. Doch langfristig hat das Land sogar bessere Karten als China.

Rohstoff-Schock: Die nächste Krise der Weltwirtschaft am Horizont

Der Verfall der Rohstoff-Preise trifft die Produzenten hart und wird mit voller Wucht auf ihre Wirtschaft durchschlagen. Anders als in früheren Krisen können die Zentralbanken nicht mit niedrigen Zinsen gegensteuern. Export-Nationen wie Deutschland müssen sich auf massive Einbrüche vorbereiten.

Erdöl-Preiskrieg: Gefährlich nicht nur für Russland, sondern für Weltwirtschaft

Alle Indizien deuten darauf hin, dass die Erdöl-Preise auf absehbare Zeit nicht steigen, sondern sogar weiter sinken dürften. Der von den Saudis entfesselte Preiskrieg wird von den USA geduldet, um Russland in die Knie zu zwingen. Doch diese Strategie ist höchst gefährlich: Sie könnte zu einem Einbruch der gesamten Weltwirtschaft führen.

Brot, Spiele und Lügen: Die EU taumelt in Richtung Untergang

Europa erlebt Zerfallserscheinungen, die an den Niedergang der Republik im Alten Rom erinnern. Die EU und die Nationalstaaten brechen Recht und Gesetz. Den Bürgern werden Brot und Spiele geboten. Rom ist an dieser Entwicklung zerbrochen. Die EU könnte, wenn sie die Demokratie weiter mit Füßen tritt, ein ähnliches Schicksal ereilen.

Lebensversicherungen wegen Niedrig-Zinsen in der Krise

Wenn die Zinsen auf dem historisch niedrigen Niveau bleiben, gerät jeder dritte Lebensversicherung massiv in Bedrängnis, heißt es in einem Bericht der Bundesbank. Auch die Stresstests der BaFin verweisen auf die Schieflage der Versicherungen. Ein Ende der Lebensversicherung ist Otmar Issing zufolge aber nicht in Sicht.

Die Hälfte aller jungen Deutschen spart nicht für die Zukunft

Obwohl die Gruppe der unter 30-Jährigen weiß, dass die gesetzliche Rente nicht zum Überleben reichen wird, sorgt kaum einer fürs Alter vor. Einerseits sind sie finanziell nicht in der Lage Rücklagen zu bilden. Andererseits gibt es aufgrund der niedrigen Zinsen kaum Anreize zu sparen. Daher bevorzugen die jungen Leuten den Konsum.

Türkische Zentralbank erhöht Leitzins auf zehn Prozent

Die türkische Notenbank hat erwartungsgemäß den Leitzins massiv auf zehn Prozent angehoben. Zuvor hatten ausländische Investoren ihr in der Türkei angelegtes Kapital abgezogen.

Lira-Absturz: Türkei erwägt Kapitalmarkt-Kontrollen

Nach Meinung von Finanz-Analysten wird die türkische Zentralbank heute eine massive Zinserhöhung verkünden. Der künftige Leitzins wird an der Schwelle zur Zweistelligkeit kratzen. Doch die Türkei könnte auch Kapitalmarkt-Kontrollen einführen. Eine Regulierung des Kapitalmarkts bietet sich als Alternative an.