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Zollunion

Ausschluss bei Freihandelsabkommen: Türkei droht mit Aussetzung der Zollunion

Die Türkei hat erneut ihre Position zum Thema Freihandelsabkommen zwischen der USA und der EU herausgestellt. Der Standpunkt Ankaras: Die Türkei muss mit einbezogen werden. Geschieht das nicht, droht ein Milliarden-Verlust.

Weltbank-Landeschef: Türkei muss ihre ökonomischen Stärken nicht verstecken

Nach Ansicht des türkischen Weltbank-Landeschefs dürfe die Türkei zumindest aus wirtschaftlicher Sicht deutlich selbstbewusster auftreten. Gleich eine ganze Reihe von Vorteilen machten das Land für Investoren attraktiv. Diese gelte es nun auch in tatsächliche Gewinne zu verwandeln.

Türkischer Wirtschaftsminister verlangt Beteiligung am TTIP

Der türkische Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci will eine Beteiligung der Türkei am Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der USA und der EU. Die Rolle der Türkei in der Europäische Zollunion mache unter diesem Aspekt wenig Sinn. Daher fordert er, dass sein Land in die Verhandlungen einbezogen werden muss.

EU-Kommissar Füle sieht Türkei als unverzichtbaren Handels-Partner

Die EU möchte die Zollunion mit der Türkei aufrecht erhalten. Doch es müssen neue Vereinbarungen getroffen werden. Die Weltbank soll zwischen Ankara und Brüssel vermitteln.

Zollunion-Abkommen: Türkei will neu mit der EU verhandeln

Die Türkei will ihr Zollunion-Abkommen mit der Europäischen Union überarbeiten. Das gab nun der türkische Wirtschaftsminister bekannt. Seiner Ansicht nach sollte keine souveräne Nation eine derartige Übereinkunft unterzeichnen. Die Türkei fühlt sich vom Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) bedroht. Sollte dieses unterzeichnet werden, wäre das der bisher größte Handels-Deal der Geschichte.

Chefberater Erdoğans glaubt immer noch an „Supermacht“-Rolle der Türkei

Erdoğans Chefberater in Wirtschaftsfragen, Yiğit Bulut, ist trotz der politischen Krise in der Türkei optimistisch. Er beansprucht eine weltpolitische Führungsrolle der Türkei. Er stützt seine Aussage auf einen Zukunftsforscher aus Israel. Doch sowohl China als auch Europa hätten das Ziel, die Türkei zu stoppen.

Premier Azarow: Russischer Deal bewahrt Ukraine vor dem Bankrott

Der Premierminister der Ukraine, Mykola Azarow, begründet das Scheitern der Verhandlungen zur EU-Assoziation mit der Finanznot des Landes. Ohne das Hilfsabkommen mit Russland hätte dem Staat am Schwarzen Meer der Bankrott gedroht. Nun stellt die ukrainische Opposition die Frage nach der Gegenleistung.

„Deutschland schadet der Türkei“: Chefberater Erdoğans fordert regionale Führungsrolle

Erdoğans Chefberater in Wirtschaftsfragen, Yiğit Bulut, beansprucht eine politische Führungsrolle der Türkei. Doch die Europäer hätten das Ziel, der Türkei Hürden in den Weg zu legen. Deutschland spiele hierbei die wichtigste Rolle und sei ein Gegner.

Putin redet Klartext: Die Ukraine ist kein Teil Europas

Russlands Präsident Wladimir Putin möchte die Ukraine in die Zollunion zwischen Russland, Weißrussland und Kasachstan holen. Von Kiews Westorientierung hält er nicht viel. Doch statt öffentlich Druck auszuüben, versucht er es mit Überzeugungsarbeit und klaren Worten.

Erdoğan-Berater: Im Westen gibt es für uns nur noch die USA, nicht Europa

Yiğit Bulut, Chefberater des türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan, prescht erneut mit europakritischen Aussagen vor. Europa werde in der „Neuen Weltordnung“ keine wichtige Rolle mehr spielen. Die Türkei müsse eine Ausgleichspolitik zwischen den USA und Russland verfolgen. Doch Alleingänge in der Region seien zu unterbinden.

Neuorientierung gen Asien: Erdoğans Chefberater will China Staatsanleihen anbieten

Yiğit Bulut, Erdoğans neuer Chefberater für Wirtschaftsfragen, möchte eine wirtschaftliche Neuorientierung der Türkei herbeiführen. Er bietet den Chinesen an, in türkische Staatsanleihen zu investieren. Parallel dazu soll die Türkei aus der EU-Zollunion austreten. Denn die EU stehe ohnehin kurz vor dem „Kollaps“.

EU-USA Freihandel: Die Türkei kann Teilnahme nicht erzwingen

Der EU-Verantwortliche für Freihandelsabkommen mit den USA, Garcia Bercero, sagt: Die EU könne die USA nicht dazu zwingen die Türkei in das EU-USA Freihandelsabkommen einzubinden. Die beste Lösung ist, Ankara schließt sein eigenes Freihandelsamkommen mit Washington.

EU-USA Freihandels-Abkommen: Türkei fürchtet Isolation

Der türkische Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan sagt: Das anstehende Freihandels-Abkommen zwischen der EU und den USA bedroht das Exportpotenzial der Türkei. Eine weitere Verschlechterung der Handelsbilanz sei in Aussicht. Deshalb müsse die Türkei am Abkommen teilhaben.

TD-IHK: „Visumspflicht für türkische LKW-Fahrer verstößt gegen EU-Gesetz“

In der Visumsfrage für Geschäftsleute spalten sich die Geister. Vertreter der Industrie- und Handelskammer sowie gewisse politische Kreise beschweren sich: Das Innenministerium widersetze sich EU-Bestimmungen und blockiere eine Verbesserung der schikanierenden Visabestimmungen. Dieses jedoch meint: die EU bestimmt die Richtlinien.

Boom in der türkischen Automobilindustrie

Mit 1,5 Millionen produzierten Fahrzeugen und 265.000 Beschäftigten gehört die Türkei zu den größten Fahrzeugproduzenten Osteuropas. Can Gurocak, Geschäftsführer von Ototronik, einem Beratungsdienst für Fahrzeughersteller, weist im Interview auf die Vorteile der türkischen Fahrzeugproduktion hin. Ein liberales Bankensystem, ein ungesättigter Markt und qualifizierte Arbeitskräfte haben u.a. die Türkei zu einem Markt für Autokonzerne weltweit gemacht. Mittlerweile werden 56 Prozent aller produzierten Fahrzeuge für den Binnenmarkt hergestellt und mit 7,4 Prozent hat sich der Fahrzeug-Sektor als die Exportgröße etabliert.