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Zschäpe

Keine Zweifel an Schuld des Ralf Wohlleben erkennbar

An der Schuld des NSU-Angeklagten Ralf Wohlleben bestehen keine Zweifel. Er steht in Verdacht, im Jahr 2000 für das NSU-Trio die Mordwaffe Ceska 83 beschafft zu haben. Doch bisher haben sich die im Prozess befragten Polizisten bedeckt gehalten. Mit ihnen sind die NSU-Morde jedenfalls nicht aufzuklären.

Polizei zensiert Erinnerungs-Plakat an NSU-Anschlag

Die Berliner Polizei hat ein Plakat entfernen lassen, welches an die Opfer des NSU-Anschlags in Köln erinnern sollte. Auf dem Plakat stand unter anderem „Staat & Nazis – Hand in Hand“.

Eindrücke vom NSU-Prozess: Nationalsozialistisches Gedankengut ist „Normalität“

Ein NSU-Nebenkläger ist erstaunt über die Details, die im Zuge des NSU-Prozesses ans Tageslicht kommen. Dabei geht es nicht nur um die Fakten in Bezug auf den Prozess. Vielmehr wird deutlich, dass die drei NSU-Terroristen das logische Produkt ihres Umfelds gewesen sind.

NSU-Morde: Mehrheit der Deutsch-Türken glaubt nicht an eine Aufklärung

Eine Umfrage des futureorg Institut hat ergeben, dass die NSU-Morde sich auf die persönliche Lebensplanung der Deutsch-Türken auswirken werde. Doch die Mehrheit der Befragten fühlt sich in Deutschland mäßig bis sehr sicher. Die optimistischste Gruppe sind die Deutsch-Türken unter 25 Jahren. Die Pessimisten sind die Hochqualifizierten.

V-Mann lieferte Konzept für NSU-Terror

Der V-Mann Michael See soll ein Terror-Konzept entwickelt haben, an dem sich das NSU-Trio orientiert habe. Doch als die Bundesanwaltschaft 2011 die Ermittlungen gegen See aufnahm hat der Bundesverfassungsschutz seine V-Mann-Akte unverzüglich vernichtet. Der rechtsradikale V-Mann hat sich anschließend unter anderem Namen ins Ausland abgesetzt.

NSU-Morde: Türkischer Menschenrechts-Vertreter fordert Maßnahmen gegen Rechts

Ayhan Sefer Üstün, Vorsitzender der Menschenrechtskommission des türkischen Parlaments, fordert von Deutschland präventive Maßnahmen gegen Rechts. Das sei die Lehre aus den NSU-Morden. Zudem müsse Deutschland die deutsch-türkische Minderheit endlich als Teil der Gesellschaft akzeptieren.

Skandal: NSU-Opfer von Polizei als „Schmarotzer“ bezeichnet

Die Skandale um die NSU-Affäre wollen nicht abreißen. Das NSU-Opfer Süleyman Taşköprü soll in einem Dokument der Hamburger Polizei als „Schmarotzer“ bezeichnet worden sein. Doch Taşköprüs Familie würde das nicht wundern. Sie hat ihren Glauben an den deutschen Staat und seine Behörden schon längst verloren.

Medien beim NSU-Prozess: Türken, Griechen und Iraner erhalten Plätze

Vier Plätze für türkische Medien und jeweils ein Platz für griechische und persische Medien sind nun reserviert. Doch das Zufallsprinzip soll bei der konkreten Vergabe der Presseplätze im NSU-Prozess entscheiden. Alle türkischen Zeitungen können am Losverfahren teilnehmen.

OLG München: NSU-Prozess wird auf Mai verschoben

Die Verfassungsbeschwerde der türkischen Zeitung Sabah zeigt Wirkung. Das OLG München verschiebt den NSU-Prozess auf den kommenden Monat.

NSU-Skandal: Tausende protestieren in München gegen Rassismus

Kurz vor dem NSU-Prozessauftakt ist es in München zu einer Großdemonstration gegen Rassismus und Rechtsradikalismus gekommen. Zahlreiche deutsch-türkische Vereine und linke Gruppen hatten zu dieser Demo aufgerufen. Nükhet Kıvran, Chefin des Ausländerbeirats München, zeigte sich erfreut über die Teilnahme zahlreicher Menschen. Doch Kıvran hat in München einen schweren Stand.

NSU-Prozess: Türkische Vereine warnen deutsche Justiz vor Vertrauensverlust

Türkische Organisationen sprechen im NSU-Vergabeverfahren von einem „Skandal“. Das Verhalten des Gerichts werde das Vertrauen in die deutsche Justiz erschüttern.

Rechtsterror: Fahndungsplakat soll Neonazi-Unterstützer aufspüren helfen

Am Donnerstag soll ein Fahndungsplakat zur Unterstützung der Suche nach Helfern der Zwickauer Rechtsterroristen veröffentlicht werden. Die Polizei erhofft sich wichtige Hinweise aus der Bevölkerung.