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Zusammenleben

SVR-Studie: Medien schüren Vorurteile gegen Muslime

An diesem Dienstag hat der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) die 30-seitige Kurzstudie: „Muslime in der Mehrheitsgesellschaft: Medienbild und Alltagserfahrungen in Deutschland“ veröffentlicht. Das gemeinsam mit der Stiftung Mercantor erarbeitete Ergebnis: Nach wie vor herrscht eine „große Kluft zwischen negativem Medienbild von Zuwanderern und weitgehend positiver Alltagserfahrung in der Einwanderungsgesellschaft“. Bewegen sich die Redaktionsstuben allerdings nicht, könnten negative Einstellungen bald auch auf den Alltag überschwappen.

Liebe Muslime – Traurig sein allein reicht nicht!

Ein türkischer Arbeiter fand am heutigen Morgen in der Nähe des Berliner Bundestags, genauer in der Dorotheenstraße, zerrissene, beschmutzte Seiten aus dem Koran, die auf die Straße geworfen worden waren. Er sagte, er sei sehr traurig gewesen. Aber es reicht einfach nicht aus, traurig zu sein! Doch was können Muslime dagegen tun?

"Ängste vor einer Islamisierung Deutschlands sind unbegründet"

Der Jurist und Islamwissenschaftler Mathias Rohe spricht im Interview über die gemeinsamen Schnittpunkte und Konfliktpunkte des Islam mit der Geschichte Europas, sein Verständnis für die Äußerung von Innenminister Friedrich, der Islam gehöre nicht zu Deutschland sowie sein Plädoyer für eine härtere Hand im Jugendstrafrecht.

Online-Petition zur Jungen Islam Konferenz gestartet

Damit "die Stimme der Jugend zur Rolle des Islams und der Muslime in Deutschland dauerhaft Gehör finden" kann, haben die 40 Teilnehmenden an der diesjährigen Jungen Islam Konferenz in Berlin eine Online-Petition zur Verstetigung der Veranstaltung gestartet.

"’Integrationsarbeit‘ war nie ein Beweggrund"

Die Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli, Regisseurinnen von "Almanya- Willkommen in Deutschland", erzählen von ihren persönlichen Kindheitserinnerungen in Deutschland und der Türkei, von der Bedeutung des Weihnachtsfestes für ihre Familie und welche Erfahrungen in den Film eingeflossen sind. Am Donnerstag (10. März) startet der Streifen im Kino.

Assimilation oder Integration? Beides!

Der türkische Premier fordert die Türken in Deutschland gleichzeitig zur Integration und zur Wehr gegen Assimilierungsversuche auf.

Verhindern Migrantenviertel die Integration?

Der Begriff Parallelgesellschaft wird insbesondere in der Diskussion über türkische und arabische Migranten sehr häufig verwendet. Die Vorstellung ist, dass die Integration von Migranten, die räumlich getrennt von der Mehrheitsbevölkerung leben und auf eine reiche ethnisch geprägte Infrastruktur zurückgreifen können, wesentlich behindert wird.

„Die Zeit des Erduldens ist vorbei“

Yasmina Abd el Kader, Herausgeberin des Blogs Cube Mag, erklärt, warum die Migranten der zweiten Generation sehr selbstbewußt sind und sich gleichzeitig als Deutsche und Muslime artikulieren wollen.

Sarrazin-Debatte trübt Zuversicht bei Zuwanderern in Deutschland

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat eine Befragung zum Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft durchgeführt. Das Ergebnis: "Zuwanderer blicken mit weniger Zuversicht auf das Zusammenleben in Deutschland als noch vor einem Jahr".

Migranten muss man nicht bekehren

Maryam Stibenz, Integrationsbeauftragte im Berliner Bezirk Mitte, fordert die Entwicklung und konsequente Umsetzung einer "konzeptionell klar angelegten Politik der interkulturellen Öffnung aller gesellschaftlichen Lebensbereiche". Sie warnt davor, Menschen mit Migrationshintergrund auf eben diesen "festzunageln" und sie gleichzeitig als "defizitär" zu betrachten.

Jugendlicher rappt für mehr Respekt

Der 19-jährige Jonas Hampl aus dem unterfränkischen Würzburg hat sich im Zuge der Debatte um die Thesen Thilo Sarrazins ebenfalls Gedanken zum Thema Integration und Zusammenleben gemacht. Anders als der Politiker trägt er seine Meinung unter dem Künstlernamen "Flaya" mit einem Rap in die Öffentlichkeit.