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Zwangs-Abgabe

Höhere Renditen und keine Euro-Krise: Deutsch-Türken bringen ihr Geld in der Türkei in Sicherheit

Deutsch-Türken - aber auch immer mehr Deutsche - verlagern ihre Altersvorsorge in die Türkei. Dort gibt es neben guten Renditen keine Gefahren von Banken-Zwangsabgaben und Euro-Krise. Davon profitiert hauptsächlich die Börse in Istanbul.

Gesetz zur Zwangsabgabe verabschiedet: Das Risiko für Bank-Kunden steigt erheblich

Vielen Banken in Europa spekulieren auf Teufel komm raus mit dem Geld der Sparer und weigern sich, die Risiken offenzulegen. Alle hoffen unverändert auf die Rettung durch den Steuerzahler. Doch die EU hat nun still und leise ein Gesetz beschlossen, demnach ab 1. August die Bank-Kunden als erste enteignet werden müssen, wenn eine Bank in die Krise gerät.

Keine Vertragsänderung nötig: EU kann auf Geld der deutschen Sparer zugreifen

EU-Kommissar Barnier will zügig eine erste Bankenunion schaffen. Dann kann schnell auf das Geld der Sparer zurückgegriffen werden, um Banken zu retten. Eine Änderung der EU-Verträge brauche es dazu erst einmal nicht. Über den ESM sollen auch die europäischen Steuerzahler an Banken-Rettungen beteiligt werden.

Zeitbombe in Europa: Über 700 Milliarden faule Kredite

Die EU versucht hektisch, Regeln für Banken-Pleiten in Europa aufzustellen. Der Grund: Durch das billige EZB-Geld haben zu viele Leute in Südeuropa billige Kredite bekommen. Nun können sie diese wegen der Rezession nicht mehr bedienen. Ein Wettlauf mit der Zeit hat begonnen. Wenn die Kredit-Blase platzt, müssen die deutschen Spareinlagen verfügbar sein. Anders geht es nicht mehr.

Niedrigzins-Politik: So räumen die Banken unsere Konten leer

Die Banken manipulieren ihre Zinsen auf Sparguthaben. Wegen der Inflation werden Sparer um ihr Geld gebracht. Durch die Niedrigzins-Politik der EZB wird den Sparern das Geld aus der Tasche gesaugt. Den verbleibenden Rest wollen sich die Banken holen, indem sie die Indices manipulieren.

Neue Zugriffsmöglichkeit: EU will Bank-Kunden europaweit in die Taschen greifen

Die EU-Kommission will, dass Bürger künftig überall unbegrenzt Bankkonten eröffnen. Diese Maßnahme dient vor allem den internationalen Großbanken: Sie haben effizientere Möglichkeiten, im Crash-Fall die Zwangsabgabe der Bank-Kunden europaweit einzuziehen.

EU-Gesetz: Müssen jetzt deutsche Sparer für europäische Banken einspringen?

Die EU will die Sparer per Gesetz an den Banken-Rettungen beteiligen. Die Verhandlungen über den Modus sind an einem kritischen Punkt angelangt: Brüssel will, dass die Sparer in Form einer europäischen Einlagensicherung geschützt werden. Die Banken der Süd-Staaten können offenbar nur mit einem Beitrag der deutschen Sparer gerettet werden.

Angst vor Enteignung: Deutsche horten Bargeld

In der EU ist deutlich mehr Bargeld im Umlauf als noch vor einem Jahr. Dennoch bezahlen die Bürger nicht mehr Produkte mit Bargeld. Vielmehr holen sie das Bargeld von den Banken und horten es unter der Matratze. Die Angst vor einer drohenden Enteignung geht um.

Zypern nach dem Crash: 60 Prozent können nicht einmal ihre alltäglichen Ausgaben bewältigen

Einen Monat nach dem Haircut ist die wirtschaftliche Lage im Land verheerend. Und die Zyprioten erwarten auch keine baldige Besserung. Sie machen die eigenen Banker und Politiker für die Krise verantwortlich – interessanter Weise jedoch nicht die Troika.

Appell an Europas Bürger: „Bringen Sie Ihr Geld in Sicherheit“

Investoren-Legende Jim Rogers hat nach eigenen Angaben damit begonnen, seine Bank-Konten in Europa umzustrukturieren: Er will auf keiner Bank mehr als 100.000 Euro haben, weil es dafür keinen Schutz mehr gäbe. Sein Tipp: „Bringen Sie Ihr Geld in Sicherheit, ich tue es jedenfalls!“

Ali Babacan: Zwangs-Abgabe auf Zypern ist falsch

Vize-Premier Ali Babacan sagt: Die Zwangs-Abgabe auf Zypern soll ein Einzelfall bleiben. Denn auch andere EU-Länder haben ähnliche Probleme. Dort müsse man das Problem an der Wurzel packen. Viele EU-Länder haben einen erhöhten kredit-finanzierten Konsum. Dies sei ausschlaggebend für die Überschuldung von Staaten. Sein Fazit: Die betroffenen Staaten leben über ihren Verhältnissen. Hier müsse eine Korrektur vorgenommen werden.

Zypern: Türkei ist gegen Ausbeutung von Ressourcen um Schulden zu bezahlen

Die Ambitionen Nikosias, Ressourcen in den Gewässern von Zypern zu suchen, stößt beim türkischen Außenminister auf Ablehnung. Nord-Zypern habe ein gleichberechtigtes Anrecht auf alle Ressourcen der Insel. Ein Alleingang würde die Spaltung beider Teile nur vertiefen. Dann käme nur eine Zweit-Staaten-Lösung in Betracht. Eine föderale Lösung wie es nach wie vor von der UN vorgesehen werde, wäre damit nicht mehr umzusetzen, warnt er.

Zypern-Deal: Bank-Guthaben von über 100.000 Euro sind vogelfrei

Der Deal Zyperns mit der EU bedeutet die Übernahme der Kontrolle aller europäischen Bank-Guthaben durch die EU. Wer sein Geld auf die Bank getragen hat, hat ab sofort keine Sicherheit mehr, dass er es jemals wiedersieht. Ab sofort sind alle Banken in der Euro-Zone offizielle Hausbanken der Bürokraten in Brüssel.

Ketten-Reaktion: Wenn Zypern fällt dann wankt auch die EZB

Für die Europäische Zentralbank geht es in der Zypern-Krise auch um das eigene Überleben: Der Großteil der Staatsanleihen von Zypern sind bei der EZB als Sicherheiten hinterlegt. Sie machen ein Drittel des Eigenkapitals der EZB aus. Geht Zypern pleite, wankt die EZB.

US-Analyst: Europa wird im Chaos versinken

Die Krise in Zypern ist nur ein Indikator dafür, dass Europa in einem Zustand des Chaos versinkt, meint der US-Analyst Joe Weisenthal. Dem System drohe der Zusammenbruch. Eine Rettung sei unmöglich, weil die Interessen der Nord- und der Südstaaten einander diametral entgegenlaufen.

Zypern: Neue Zwangs-Abgabe, Supermärkte werden leer

Der zypriotische Finanzminister Michael Sarris glaubt, dass ein Deal mit der EU noch am Wochenende möglich ist. Die Abstimmung über die Zwangsabgabe soll am Sonntag erfolgen.

Angela Merkel warnt Zypern: Hände weg von den Pensionsfonds

Angela Merkel hat die Regierung in Zypern gewarnt, die Pensionsfonds zu plündern. Der Hinweis macht deutlich: Die Euro-Retter suchen überall nach Mitteln. Das ist auch für die deutschen Rentner keine gute Nachricht.

Weltweite Vorbereitungen: Staaten arbeiten auf Zwangsabgabe hin

Die globale Schuldenkrise könnte weltweit dem Zypern-Modell folgen. Spanien, Neuseeland und Großbritannien haben still und leise damit begonnen, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Zwangs-Abgaben zu schaffen.

Wegen Finanzkrise: Enkel von Ex-Nordzypern-Präsident begeht Selbstmord

Der Selbstmord von Can Polat Denktaş kam überraschend. Er soll sich aufgrund der derzeitigen Wirtschafts-Krise in finanziellen Schwierigkeiten befunden haben. Denn von der Finanz-Krise in Zypern sind auch türkische Zyprioten betroffen. Hingegen gelten Banken auf Nordzypern als relativ sicher. Der nord-zypriotische Finanzminister bietet Anlegern auf Süd-Zypern sogar an, ihre Einlagen nach Nord-Zypern zu transferieren.

Euro-Krise: Merkel & Co. finden die Zyprioten unvernünftig

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans Michelbach sagte in einer ersten Reaktion aus Angela Merkels Umfeld: Die Zyprioten hätten die „ausgestreckte Hand zurückgestossen“.